MEINE ARBEITSWEISE
Eine systemische Beratung ist ein dynamischer und interaktiver Prozess, bei dem ich Ihnen in gemeinsamen Gesprächen – unterstützt durch systemische Methoden und Techniken – helfe Ihre eigenen Lösungen zu finden und umzusetzen.
Während unserer Gespräche konkretisieren Sie Ihr Anliegen und definieren Ihre Ziele. Sie betrachten und analysieren das für Ihr Anliegen relevante System, mit Blick auf die beteiligten Personen, Beziehungen und Wechselwirkungen. Und Sie identifizieren Lösungsansätze und planen deren Umsetzung.
Hinsichtlich der Ideen, Theorien und Ansätze, die meiner Arbeit zugrunde liegen und sie prägen, erhalten Sie hier einen Einblick:
Systemtheorie

„Probleme sind nur dann Probleme, wenn sie nicht isoliert, nicht Stück für Stück bearbeitet und gelöst werden können. Gerade das macht ihre Problematik aus.“
– Niklas Luhmann –
Jeder Mensch ist Teil verschiedenster Systeme wie Familie, Freundschaft und Arbeit. Entsprechend unterschiedlich kann auch das Erleben und Verhalten einer Person sein, abhängig davon, in welchem dieser Systeme sie sich gerade bewegt.
Um alle relevanten Faktoren im Blick zu haben, gilt es folglich die Person nicht losgelöst und isoliert von diesen Systemen zu betrachten, sondern den entsprechenden Kontext zu berücksichtigen und sich bewusst zu machen, welche Kräfte dort wirken.
Zirkularität

„Ich weiß nicht, was ich gesagt habe, bevor ich nicht die Antwort des anderen darauf gehört habe.“
– Norbert Wiener –
Wir bewegen uns nicht nur ständig innerhalb verschiedener Systeme, sondern wir stehen währenddessen auch kontinuierlich in Wechselwirkung mit den anderen Mitgliedern dieser Systeme. Bewusst wie unbewusst findet so ein durchgängiger Wechsel von Aktionen, Reaktionen und Interaktionen statt.
Um eine Veränderung herbeizuführen, ist es entsprechend wichtig, sich diese Wechselbeziehungen und deren Gesetzmäßigkeiten bewusst zu machen und zu berücksichtigen, ob und wie diese beeinflusst werden können.
Konstruktivismus

„Gerade die Gemeinsamkeit der Sprache erzeugt die Illusion, dass der Partner die Wirklichkeit selbstverständlich so sehen muss, wie sie ist – das heißt, wie ich sie sehe.“
– Paul Watzlawick –
Objektiv betrachtet ist die Realität immer gleich. Aber die einzelnen Menschen nehmen diese objektive Realität unterschiedlich wahr. Sie konstruieren also ihre eigene subjektive Realität, auf der Grundlage ihrer Erfahrungen, Überzeugungen und Interaktionen mit ihrer Umwelt.
Die Bedeutung der einzigartigen persönlichen Perspektive und der subjektiven Erfahrung der Welt anerkennend lassen sich Überzeugungen, Werte und Verhaltensweisen besser verstehen und so neue Wege des Verständnisses und der Herangehensweise an Probleme erkunden.
Lösungsorientierung

„Gespräche über Probleme erzeugen Probleme, Gespräche über Lösungen schaffen Lösungen.“
– Steve de Shazer –
Es ist natürlich wichtig, ein umfassendes Verständnis für ein Problem und dessen Kontext zu entwickeln. Jedoch nur bis zu einem gewissen Punkt. Denn eine ausschließliche Fokussierung auf das Problem und die damit verbundenen Einschränkungen führt nicht zu einer Problemlösung.
Für effektive Lösungen gilt es zukunftsorientiert Ziele zu erkennen und sich stärker befähigt und motiviert fühlen, Veränderungen zu bewirken, um diese Ziele zu erreichen.
Ressourcenorientierung

„Man wirft den Menschen immer vor, dass sie ihre Mängel nicht erkennen. Noch weniger aber kennen sie ihre Stärken. Sie sind wie das Erdreich. In vielen Grundstücken sind Schätze verborgen, aber der Besitzer weiß nichts von ihnen.“
– Jonathan Swift –
Jeder Mensch verfügt über persönliche Stärken und externe Ressourcen, die genutzt werden können, um Herausforderungen anzugehen und zu überwinden. Nicht immer sind diese Stärken bekannt oder direkt ersichtlich. Daher ist es wichtig, sich darauf zu konzentriert, die vorhandenen Stärken und Ressourcen zu identifizieren und zu nutzen, um positive Veränderungen zu fördern.
